Der Nonkonformist
30. Juli 2010 - 17:59 *
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Autor Thema: Diskussion Bombenterror  (Gelesen 1540 mal)
AgapeXI
Gast
« am: 13. Februar 2007 - 13:28 »

Guten Tag,

zurecht verdient die Bombardierung Dresdens die Bezeichnung "Terrorangriff". Schließlich war das Ziel vorrangig die Zivilbevölkerung. Die Industrien ließ man bekanntlich stehen. Meine Familienangehörigen verloren selbst ihr Hab und Gut und waren von den Luftangriffen betroffen.

Dennoch kann man sich Dresden ohne Coventry, Warschau und Rotterdam nicht denken. Es besteht ein ähnliches Verhältnis, was Nolte  in seinem anstößigen Aufsatz als "kausaler Nexus" beschrieb.

mfg. AgapeXI
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Gerald Franz
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« Antworten #1 am: 13. Februar 2007 - 14:11 »

Holla AgapeXI! Hast Du Dich verlaufen?

Wenn Du uns hinsichtlich der Bombadierung Dresdens zum n-ten Male die Darstellungen der Besatzungspresse verkaufen willst, dann bist Du hier in diesem Forum sicher ganz falsch; denn hier tummeln sich vornehmlich Menschen mit der Gabe, auch ganz selbständig Zusammenhänge zu analysieren und sich daraus eine eigene Meinung zu bilden. Und mit Pawlowschen Reizeffekten arbeiten wir erst recht nicht. Darum mache ich Dir den Vorschlag, daß Du dich erstmal ausführlich mit den Fakten, Einzelheiten und Zusammenhängen des Bombenkrieges der Briten und Amerikaner seit 1914 beschäftigst, bevor Du hier ungestört Feindpropaganda betreibst. Als kleine Hilfe sei angemerkt, daß Bonn bereits im ersten Weltkrieg am 31. Oktober 1918 von den Briten bombardiert wurde. Hoffentlich verfügst Du noch über genügend Resthirn, um Dir klar zu machen, daß das nun wirklich nur sehr schwer mit Coventry und Tralala zusammenhängt. Ich schlage vor, lies Dich erst mal gründlich in die Materie ein, bevor Du meinst, Dir erlauben zu sollen, mit "Politisch Erwachsen Deutschen" disputieren zu sollen. Weitere Informationen hier:
http://www.globalfire.tv/nj/03de/zeitgeschichte/dresden.htm
und hier:
http://www.bombenkrieg.net/in_dresden_1945.htm
« Letzte Änderung: 13. Februar 2010 - 13:37 von Gerald Franz » Gespeichert
Deutscher
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Deutscher


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« Antworten #2 am: 13. Februar 2007 - 17:36 »

Guter Beitrag für meine Lachmuskeln  Gerald,

hoffendlich kommt er Deinen Vorschlag nach!

Deutsche Grüße
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Nordfrau
Gast
« Antworten #3 am: 13. Februar 2007 - 17:39 »


Dennoch kann man sich Dresden ohne Coventry, Warschau und Rotterdam nicht denken.


Sei gegrüßt AgapeXI!

Entschuldige bitte, aber einen solchen Satz in einem Faden der als Informationsquelle über den Angriff auf Dresden gedacht war, kann ich nicht hinnehmen.
So etwas nenne ich Verhöhnung der Opfer. Und das ausgerechnet am 62. Jahrestag des Angriffs!

Bitte erst lesen und dann schreiben!

Gruß
Nordfrau
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Germane
Gast
« Antworten #4 am: 13. Februar 2007 - 17:51 »

Werter Kamerad AgapeXI!

Deiner Jugend und als neues Mitglied in diesem Forum , sei es Dir nochmal verziehen, so einen unqualifizierten
Beitrag zu verfassen. Du kannst innerhalb von 30 Minuten unmöglich den Faden " Dresden " mit der Einleitung gelesen haben.
Ich schließe mich auch der Argumentation von unserer werten Nordfrau an.
Wir sind gerne bereit mit Dir darüber zu diskutieren.

Mit deutschem Gruß Germane
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Gerald Franz
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Beiträge: 934


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« Antworten #5 am: 13. Februar 2007 - 20:00 »

ERSTER TEXT:

LANDESHAUPTSTADT DRESDEN
STADTVERWALTUNG
Amt für Protokoll und
Auslandsbeziehungen

Bearbeiter:
Mitzscherlich

Zimmer:

Ihr Schreiben

Ihr Zeichen
   
Unser Zeichen
   
Telefon
   
Datum

0016/Mi

31.7.1992

Sehr geehrter ...,

in den vergangenen Wochen und Monaten erreichte uns eine Flut von Briefen, in denen uns die Absender ihre Zustimmung zu unserem Protest gegen das Denkmal des Luftmarschalls  A.T. Harris bekunden und gleichzeitig, wie auch Sie, die Frage nach der tatsächlichen Zahl der Opfer der Bombenangriffe auf Dresden am 13./14. Februar 1945 stellen.

Zweifelsohne ist eine Aufarbeitung der historischen Tatsachen und Hintergründe und damit eine offizielle Korrektur der in den vergangenen Jahrzehnten von der DDR veröfffentlichten Angaben über die Opfer unerläßlich. Nun, da die Möglichkeiten dazu gegeben sind, ist es nahezu eine Verpflichtung, daß die Historiker dieses Thema unter anderen Aspekten erneut aufgreifen.

Um der geschichtlichen Wahrheit über das Ausmaß der Zerstörung und des Todes in Dresden gerade auch in Großbritannien Geltung zu verschaffen, bedarf es neben den Schätzungen vor allem der Beweisführung, und darin liegt heute die Schwierigkeit.

Gesicherten Angaben der Dresdner Ordnungspolizei zufolge wurden bis zum 20. 3. 1945 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder geborgen. Davon konnten nur etwa 30% identi- fiziert werden. Einschließlich der Vermißten dürfte eine Zahl von 250.000 bis 300.000 Opfern realistisch sein. Entsprechende neue Forschungen sind noch nicht abgeschlossen.

Diese Informationen sind sicher nicht allumfassend: dennoch hoffen wir, Ihnen damit geholfen zu haben.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen für Ihre Verbundenheit mit der Stadt Dresden danken, die in der Zukunft, und dessen sind wir gewiß, schöner denn je erblühen wird.

Mit freundlichen Grüßen

     
    gez.
    Karin Mitzscherlich
    Sachgebietsleiterin




ZWEITER TEXT:

Auszug aus einem schriftlichen Bericht, der in einer Grab-Urne gefunden wurde:

Wir (Christa, ich und Michi) versuchten, dem Feuer zu entkommen, weil der Qualm das Leben des Kindes gefährdete. Der zweite Angriff trieb uns in den Keller eines brennenden Hauses. Als wir am 14. 2. gegen 9.30 Uhr unseren Unterschlupf verlassen konnten -bis dahin waren wir durch Feuer eingeschlossen gewesen - bot sich uns der furchtbare Anblick der Großen Plauenschen Straße, Das Vorderhaus unserer lieben Eltern war durch Volltreffer zerstört. Alle Bewohner des Hauses waren rettungslos verloren, durch Verschüttung eingemauert und dann verbrannt. Der Anblick war erschütternd und ist kaum zu beschreiben. Der ganze Stadtteil nur Schutt und Asche, man konnte über Hunderte von Metern sehen - kein Haus, das den Blick auffing. Ein Bild totaler, wahnsinniger Zerstörung, ein Werk des Teufels. Kein Mensch, außer wenigen Überlebenden, die aus ihren Kellern krochen, keine Luftschutzpolizei. einfach nichts, was helfen konnte.

Wir mußten mit dem Kind auf jeden Fall aus diesem Qualm, aus dieser Hölle heraus. Ich trug den Jungen über Steinberge, zwischen brennenden und einstürzenden Häusern hindurch, vorbei an Toten und Sterbenden.

Am anderen Tag war unser Bataillon zu Bergungsarbeiten eingesetzt. Ich bat einen Zugführer, unseren Luftschutzkeller freizulegen. Am Abend brachte er mir die fast erwartete Antwort, daß hier nur eine Großaktion angesetzt werden könne. Sechs Tage später ging ich selbst zur Schadenstelle. Die Schuttmassen waren noch so heiß, daß man nicht stehen konnte, ohne sich die Schuhsohlen zu verbrennen . . . Nun hörte ich, daß man geborgene Tote am Altmarkt sammelte und sie mit Flammenwerfern zu Asche verbrannte. Dieses Schicksal wollte ich unseren Lieben ersparen.

Ich bekam von meiner Einheit einen Oberfeldwebel und sechs Kriegsgefangene zugeteilt. Die Leute begannen nach meinen Anweisungen zu graben. Der Einstieg war genau an der richtigen Stelle erfolgt und legte den Eingang zum Keller frei. Eine furchtbare Hitze kam uns aus dem Keller entgegen und erlaubte nur einen Aufenthalt von wenigen Minuten. Trotz der schlechten Lampe bot sich mir der schmerzlichste Anblick meines ganzen Lebens: Am Eingang kauerten mehrere Menschen, die anderen an der Kellertreppe und weiter hinten im Luftschutzkeller waren die vielen anderen. Die Leichen waren in der Form als Menschen erkennbar. Sie zeigten noch genau den Körperbau, die Schädelform, waren aber ohne Bekleidung. Augen und Haare. - also verkohlt und nicht zusammengeschrumpft. Bei Berührung fielen sie zu Asche zusammen und zwar restlos ohne Skelett oder irgendwelche einzelne Knochen. Eine männliche Leiche erkannte ich als meinen Schwiegervater. Sein Arm war von zwei Steinen eingeklemmt. Dort waren Reste seines graumelierten Anzugs erhalten geblieben. Nicht weit daneben saß unzweideutig die liebe Mutter. Die schlanke schmächtige Form und auch die Kopfform ließen keine Täuschung zu.

Ich fand eine Blechschachtel und barg Asche der lieben Toten darin. Noch nie war ich so traurig, so verzweifelt und allein. Mit meinem kostbaren Schatz nahm ich mit feuchten Augen Abschied von dieser Stätte des Grauens. Ich zitterte am ganzen Körper, mein Herz pochte zum Zerreißen. Meine Helfer standen still und ergriffen von der Wucht des Eindrucks dieser Stunde . . . Was soll ich noch schreiben?

Diese Schilderung hat drei Durchschläge, einen lege ich in die Urne . . .

Pirna. den 12. März 3945 Gottfried (Zuname unleserlich)
(Bericht: Archiv Interessengemeinschaft , 13.Februar 1945" e.V.)


Quelle: http://www.ety.com/berlin/dresden.htm

 

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AgapeXI
Gast
« Antworten #6 am: 13. Februar 2007 - 23:41 »

Hallo,

1. Als Angehöriger von Betroffenen des Bombenterrors finde ich es eher beschämend, mir anhören zu lassen, ich würde die Opfer des Angriffs verhöhnen. Wir wissen alle, dass sich dieser Schlag gezielt gegen  die Zivilbevölkerung richtete.

2. Wer sich aber als Gralshüter einer Wahrheit versteht, der sollte nicht leugnen, dass es die besagten geschichtlichen Ereignisse gab, und dass es zwischen der  gegenseitigen Bombardierung auch notwendigerweise auch eine Verbindung gab. - Dies sind die Argumente vom offiziellen BRD-Historismus , die analog im Verweis auf die stalinistischen Verbrechen "Relativierung" erkennen wollen.

3. Die gesamte ad-hominem-Argumentation und Bewertung meiner Beiträge als "unqualifiziert" finde ich fragwürdig. Wer  das Erwähnen geschichtlicher Tatsachen nicht duldet, nur weil diese das nationale Ehrgefühl verletzen, der begibt sich auf das Niveau von radikalen Orientalen, die bei der Erwähnung des Armenier- Völkermordes ausrasten.

mfg.
AgapeXI
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Germane
Gast
« Antworten #7 am: 14. Februar 2007 - 00:19 »

Sei gegrüßt AgapeXI!



2. Wer sich aber als Gralshüter einer Wahrheit versteht, der sollte nicht leugnen, dass es die besagten geschichtlichen Ereignisse gab, und dass es zwischen der  gegenseitigen Bombardierung auch notwendigerweise auch eine Verbindung gab. - Dies sind die Argumente vom offiziellen BRD-Historismus , die analog im Verweis auf die stalinistischen Verbrechen "Relativierung" erkennen wollen.

3. Die gesamte ad-hominem-Argumentation und Bewertung meiner Beiträge als "unqualifiziert" finde ich fragwürdig. Wer  das Erwähnen geschichtlicher Tatsachen nicht duldet, nur weil diese das nationale Ehrgefühl verletzen, der begibt sich auf das Niveau von radikalen Orientalen, die bei der Erwähnung des Armenier- Völkermordes ausrasten.

mfg.
AgapeXI


Ich habe keine geschichtlichen Ereignisse geleugnet. Man muß aber auch die Ereignisse in der richtigen Reihenfolge belassen
und bei der Wahrheit bleiben.
Wie schon in den Texten von Dresden zu lesen war. Ich will hier keine Wiederholung des Faden darbieten, es sei trotzdem hier
kurz erwähnt:
Zitat von Churchhill:
 "Ich möchte keine Vorschläge haben, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden zerstören können, ich möchte Vorschläge haben, wie wir 600.000 Flüchtlinge aus Breslau in Dresden braten können."

Wissen muß man auch, daß Groß Britannien und Frankreich am 3. September 1939 dem Deutschen Reich den Krieg erklärten, nicht umgekehrt. Ferner muß man wissen, daß England bereits zwei Tage nach seiner Kriegserklärung den Bomben-Terror gegen Deutschlands Zivilbevölkerung eröffnete. Am 5.9.1939 fanden erste Luftangriffe auf Wilhelmshaven und Cuxhaven statt. Am 12.1.1940 erster englischer Bombenangriff auf Westerland/Sylt. 25.1.1940 Weisung des OKW über die Kriegsführung: Verbot von Luftangriffen auf das britische Mutterland einschließlich der Häfen, mit Ausnahme der Docks von Rosyth und der Angriffe im Rahmen des Minenkrieges. 20.3.1940 Kiel und Hörnum auf Sylt werden mit 110 Spreng- und Brandbomben angegriffen. Volltreffer auf ein Lazarett. Im April 1940 erfolgten weitere Angriffe englischer Bomber auf Orte ohne militärische Bedeutung. 11.5.1940: Nachdem Churchill am 10. Mai Premier- und Verteidigungsminister Großbritanniens geworden ist, faßt er, ohne die Öffentlichkeit zu unterrichten, sofort den Entschluß zum Beginn der Bombenoffensive gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Der Bericht des OKW stellt am 18.5.1940 erneut planlose britischen Bombenabwurf auf nichtmilitärische Ziele fest und warnt vor den Folgerungen. 30.5.1940: Deutsche Note an Frankreich betr. Behandlung abgeschossener Flieger: "Dokumente britisch-französischer Grausamkeit". Erst jetzt, am 14./15.November 1940 werden erste deutsche Luftangriffe auf die kriegswichtigen Industrie-Ziele in Coventry geflogen - Monate nach Beginn des britischen Bombenterrors gegen zivile Ziele in Deutschland.

Ich bin nicht in meinem Ehrgefühl verletzt worden, das kann keiner. Solche Ansprüche stelle ich auch nicht. Suum quique (jedem das seine)
Aber wie man in den Wald reinbrüllt, so hallt es..................!
Nichts für ungut.

Gruß Germane




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Gerald Franz
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« Antworten #8 am: 14. Februar 2007 - 10:42 »

Und wiederum vollzieht die Besatzungszeitung  alljährlich zu Karneval das gleiche Ritual und erwähnt ganz deutlich, daß am 13. Februar 1945 bei einem Bombenangriff  in Dresden fast 35 Tausend Menschen umkamen. Das ist natürlich grundfalsch; denn die runde Erfolgszahl von 35 Tausend Bombentoten, die wurde bei nur einem einzigen Angriff im Sommer 1943 auf die flüchtlingsfreie Stadt Hamburg erzielt. Bei den vier hintereinander folgenden Angriffen auf das mit Flüchtlingen vollgestopfte Dresden kamen dagen genau so viele Menschen ums Leben, wie beim Bombenangriff auf die Lazarettstadt Bonn am 31. Oktober 1918, nämlich genau dreißig!  Aber aus Propagandagründen hat Göbbels einfach vier Nullen drangehängt. So wurde aus den wenigen nur 30 Ermordeten die ungeheuerliche Zahl von 300 Tausend, in Ziffern 300 000! 

PS In wenigen Jahren, wenn das Deutsche Volk endlich so weit demokratisiert wurde, daß man ihm auch die volle Wahrheit über den Zwischenfall in Dresden zumuten kann, dann wird man daran gehen, alle Archive zu öffnen. Und dann werden eigens für diese Auswertung in England ausgebildete deutsche Spezialisten zu dem Schluß kommen, daß die Waffen-SS die Stadt in die Luft jagte. Und dazu kam es, weil Höss beim Anrücken der Russen in Auschwitz nur das Hydrierwerk, aber nicht das ganze Lager sprengte. Mit der übrig gebliebenen Munition setzte sich das Sprengkomando danach nach Dresden ab. Weil es in Dresden für die sachgemäße Lagerung des Sprengstoffes keine geeigneten Bunker gab, deponierte man das Dynamit einfach in den Kellern unter den Lazaretten. Nun war am 13.02.45 Karneval und auf ausdrücklichen Wunsch von Adolf Hitler und Josef Göbbels  ein großer Fastnachtsumzug mit allen Verwundeten, auch den Schwerstverwundeten durch die ganze Dresdener Innenstadt geplant! Dabei sollte Eva Braun zusammen mit Wernher von Braun das Prinzenpaar bilden. Davon hatte Eva nämlich  schon immer, ihr ganzes Leben lang geträumt. Der Prinzenwagen sollte eine umgebaute V-2  sein, und Umzugswagen waren ja genug, ja sogar im Überfluß vorhanden, weil die Flüchlinge zum großen Teil aus Breslau mit dem Pferdewagen angereist kamen. Die meisten von ihnen waren auch gar nicht auf der Flucht vor den Russen, sondern fanatische Karnevalisten. Diesem Plan hat sich Himmler widersetzt, weil der wollte, daß Leni Riefenstahl und Max Schmeling das Prinzenpaar stellen sollten. Außerdem hatte der Reichheini geplant, daß sein Prinzenpaar in einem umgebauten Wather-U-Boot, welches an Stricken von 10 000 KL-Insassen gezogen werden sollte, der Narrenschar zujubeln sollte.  Und weil Himmler sich mal wieder nicht gegen den Psychopaten Hitler mit seinem starken Willen durchsetzen konnte, hat er ganz einfach  eigenmächtig befohlen, daß alle Lazarette genau so gesprengt wurden, wie man es bereits ein Jahr zuvor in Orradour, in Frankreich,  erfolgreich  mit der Kirche gemacht hat. So kam es, daß der Karnevalsumzug ausfiel und Eva Braun nie Prinzessin wurde. Aus reinster Verzweiflung darüber hat sie sich später vergiftet.
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Gerald Franz
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« Antworten #9 am: 14. Februar 2007 - 15:42 »

Die Britischen Greueltaten an Dresden im ersten Wltkrieg:

Quelle: http://www.alsh.de/themen/archaeolog...n/dresden1.php

Am 1.1.1914 hatte SM Kleiner Kreuzer "Dresden" den Heimathafen Kiel verlassen. Der Nachrichtenoffizier Oberleutnant Wilhelm Canaris feierte an diesem Tag seinen 27. Geburtstag. Ziel der Fahrt: Wahrung deutscher Interessen im Krisengebiet Mittelamerika. Als sich nach 8 Monaten ununterbrochenen Dienstes die Besatzung schon auf die Heimat freute, erhielt "Dresden" Nachricht über den mittlerweile eingetretenen Kriegszustand und Befehl, in den Gewässern um Südamerika Kreuzerkrieg zu führen. Sie umrundete Kap Horn, lief 4.000 Km nach Westen zur Osterinsel und vereinigte sich dort mit dem Ostasiatischen Kreuzergeschwader von Vizeadmiral Maximilian Graf von Spee. Der Kreuzer nahm an der Seeschlacht von Coronel (1.11.1914) teil und entkam als einziges Schiff des Geschwaders aus der Seeschlacht vor den Falklandinseln (8.12.1914). "Dresden" versteckte sich anschließend in den Gewässern der Maggelanstraße. Anfang März lief das mittlerweile kaum noch fahr- und kampffähige Schiff in Richtung der Juan Fernandez Insel Mas a Tierra (heute Robinson Crusoe Insel) aus. "Dresden" war es am 8.3.1915 zwar noch gelungen, dem überlegenen britischen Panzerkreuzer "Kent" zu entkommen, mußte dann aber mit nur noch geringen Kohlevorräten und erheblichen Maschinenschäden am 9.3.1915 in der Cumberland Bay der Insel Robinson Crusoe vor Anker gehen. Am folgenden Tag erklärte Kapitän z.S. Fritz Lüddecke gegenüber den Behörden des neutralen Chile, daß das Schiff kampfunfähig sei und er um Internierung von Schiff und Besatzung bitten müsse. Die Internierung wurde daraufhin verfügt.
Am frühen Morgen des 14.3.1915 erschienen die britischen Panzerkreuzer "Kent" und "Glasgow" sowie der Hilfskreuzer "Otranto" vor der Cumberland Bay und griffen gegen internationales Recht an. Am Ende eines fast dreistündigen Gefechtes versenkte die Dresden-Besatzung ihr Schiff selbst. Neun Männer hatten ihr Leben verloren, die übrigen 350 Männer wurden auf der chilenischen Insel Quiriquina interniert. Etwa 50 von ihnen konnten flüchten und die Heimat erreichen, unter ihnen Wilhelm Canaris. Die Übrigen blieben bis November 1919 in chilenischem Gewahrsam.
Im Mai 1916 erhielt Kapitän z. S. Fritz Lüddecke ein Bild von seiner kleinen Tochter zugeschickt, das zusammen mit sehr umfangreichem "Dresden"-Archivgut im Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg aufbewahrt wird.

Dr. Willi Kramer (25.10.2004)
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Gerald Franz
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« Antworten #10 am: 14. Februar 2010 - 17:46 »

Ich bin noch mit der hohen Zahl von 900.000 Dresdener Bombenopfern aufgewachsen. Und ich erinnere mich noch genau, wie diese Zahl in Kreisen der Wehrmacht und Waffen-SS ganz selbstverständlich war. Offizielle deutschen Stellen haben sie nur nicht veröffentlicht, weil man damit ein totale Niederlage der Luftwaffe eingestanden hätte. Durch den Einsatz von völlig neuen Waffen wollte Hitler nämlich immer noch die drohende bedingungslose Kapitulation abwenden. Und da mußte alles vermieden werden, was dazu führte, daß Panik unter der Zivilbevölkerung ausbrach. Wenn allerdingst die Zahl von 900.000 Bombentoten der historischen Wahrheit entspricht, dann muß man dazu nochmal 300.000 Opfer hinzurechnen. Dabei handelt es sich um Tote, welche erst nach den ersten Aufräumarbeiten gefunden wurden, sowie Personen, welche an den Verletzungen starben, die der Terrorangriff verursacht hatte. Damit käme man auf 1.200.000 Bombenopfer!


Weil die Toten des Bombenterrors vom 13.02.1945 inzwischen von den Behörden wie Schnee in der Sonne weggeschmolzen werden, erlaube ich mir den nachfolgenden Beitrag, der teilweise in der Sprache der Sieger verfasst wurde.

PLAGIAT:

Dresden muss furchtbar gewesen sein. Anhand von Veränderungen der Steine ist davon auszugehen, dass in Bodennähe 1600°C herrschten. Die Zahl der Toten ist ebenfalls lächerlich nach unten geschönt.

“In 1992, the city of Dresden gave the following answer to a citizen who had inquired about the death toll: “According to reliable information from the Dresden police, 202.040 dead, most of them women and children, were found until 20 March. Only about 30% of them could be identified. If we take into account those who are missing, a figure of 250.000 to 300.000 victims seems realistic.” letter by Hitzscherlich, Sign: 0016/Mi, date: 31 – 7 – 1992.”

des weiteren:

“Die Welt (12.2. 1995, page Cool: “According to the former general staff officer of the military district of Dresden and retired lieutenant colonel of the Bundeswehr, D. Matthes, 35.000 victims were fully and another 50.000 partly identified, whereas further 168.000 could not be identified at all.” It goes without saying that the hapless children, women and old people whom the firestorm had transformed into a heap of ashes could not be identified either.”

und:

“Konrad Adenauer stated: “On 13 February 1945, the attack on the city of Dresden, which was overcrowded with refugees, claimed about 250.000 victims.” Deutschland heute, edited by the press and information service of the federal government, Wiesbaden 1955, page 154.”

Ich will keineswegs die Schuld an KZs oder den Gräueltaten der Nazis relativieren, aber bis zu 250.000 flüchtende hilflose Menschen zu verbrennen, muss man auch als “Massenmord” bezeichnen. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass nach dem Zerbomben Dresdens noch Tieffliegerstaffeln ausgeschickt wurden, um diejenigen zu ermorden, die vor den Bomben flüchten konnten.

Churchills Zitat dazu:

“I don’t want any suggestions how to destroy militarily important targets around Dresden. I want suggestions how we can roast the 600.000 refugees from Breslau in Dresden.”
« Letzte Änderung: 14. Februar 2010 - 17:51 von Gerald Franz » Gespeichert
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